Mallorca-Ausflüge, wie sie schöner nicht sein können
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- Andratx
- Die Gemeinde Andratx liegt im Südwesten Mallorcas. Etwa 10.410 Einwohner leben in der von vielen Prominenten geschätzten Stadt. Ein unvergleichbares Flair bietet der Hafen von Andratx (Port d'Andratx)
- Cap de Formentor
- Das östliche Ende der Halbinsel Formentor im Norden Mallorcas nennt sich Cap de Formentor. Die steilen Felswände sind ein Kennzeichen des von zahlreichen Touristen aufgesuchten Ortes. Die Stadtfestung von Alcudia zu besuchen ist ein unbedingtes Muss sowie das Sumpf- und Naturschutzgebiet "S'Albufeira" in der Nähe von C'an Picafort.
- Castell d'Alaró
- Die Burgruine befindet sich in einer Höhe von 822m Höhe. Sie gilt als Freiheitssymbol der Mallorquiner. Auf einer Höhe von ca. 600m liegt der Berggasthof "Es Verger", den man auf jeden Fall einmal besucht haben muss und mit Sicherheit immer wieder einkehren wird...
Die Nähe zu den Orten "Consell" und "Santa Maria" laden zu einem Besuch ein, speziell an jedem Sonntag, Kunst- und Antikmarkt in Consell und ein typischer spanischer Markt in Santa Maria, auf dem man von Obst über Gemüse bis hin zum Tier, auch Kleidung oder Schuhe erwerben kann.
- El Arenal
- ...die sogenannte "Ballermann-Metropole" entwickelte sich in den 70er-Jahren zu einem Vergnügungsort der besonderen Art und erlangte in den 90er-Jahren seinen Tiefpunkt und brachte dem Ort den Namen "El-Asozial" ein. Von nun an konnte man die Bilder von betrunkenen gröhlenden Touristen, die aus Putzeimern mit langen Strohhalmen Sangria tranken, in jedem Fernsehkanal sehen. Tragischer Höhepunkt ist die Ermordung des "Bierkönig-Inhabers Manfred Meisel", der in seinem Privathaus gemeinsam mit seinem Sohn und einer Tierpflegerin kaltblütig ermordet wurde. Das Verbrechen ist bis heute ungeklärt. Die noch heute so heißende Vergnügungsmeile "Schinkenstraße" erwarb ihren Namen dadurch, dass dort früher Marktstände waren die täglich Schinken und Rotwein verkauften, bis die Idee eines kleinen Lokales aufkam, das heute riesige Dimensionen hat, und aktuell 5.000 Gästen Platz bietet und unter dem Namen "Bierkönig" betrieben wird. Ebenfalls bekannt sind "Oberbayern", "Megapark", "Riu Palace" oder die etwas kleinere "Bierstraße". Auf jeden Fall darf dieser Ort in keinem Ausflugsprogramm fehlen. Hier wird friedlicher gefeiert und geschunkelt, als es Fernsehbilder darstellen, bzw. verdrehen...
Besonders schön an der "Playa de Palma/El Arenal" ist die besonders breite Strandpromenade, die von Balneario 1 bis 15 ca. 5 km lang ist und man von hier aus entlang der Küste, z.B. mit dem Fahrrad, nach Palma radel kann.
- Inca
- Die Ledermetropole in der Inselmitte, die ansonsten 38.000 Bewohner zählt und fast auschließich von Mallorquinern bewohnt wird. Passieren muss man sie auf dem Weg zum "Kloster Lluc". Die Mode sowie die Schuhe entsprechen nicht unbedingt den aktuellen Modetrends, was nicht heißt, dass man nicht fündig wird...
- La Seu
- La Seu ist das mallorquinische Wort für "das Licht". Es ist der Name der berühmten Kathedrale von Palma de Mallorca. Ein Kennzeichen des Bauwerks ist die weltweit größte Rosette mit einem Durchmesser von 12,55m an der Ostfront.
- Magaluf
- ...gilt als die britische Hochburg auf Mallorca und ist eigentlich nur mit "El-Arenal" zu vergleichen. Die größte, europäische Diskothek über drei Etagen findet man dort unter dem Namen "BCM" und bietet mehr als 5.000 Gästen Platz.
- Manacor
- ... gilt als die "Perlen-, Möbel- und Keramikstadt" und zählt 35.000 Einwohner aktuell. Die weltweit größte Perlenfabrik "Orquidea" hat dort ihren Hauptsitz und stellt dort die unverwechselbare "Mallorca-Perle" her, die sich aus Alabasta, Fischschuppen, Muscheln, Perlmutt und einer speziellen Kunstlegierung zusammensetzt. Ein "Hipodrom" (Trabrennbahn) lockt jeden Samstag von der ganzen Insel Trabrenn- bzw. Pferdeliebhaber zu einer Art Volksfest nach Manacor.
- Paguera
- ... der beliebteste Urlaubsort, der ganzjährig geöffnet hat. Ob Familie, Teen oder Twen, Verein oder Reisegruppe, Rentner oder Pensionär oder Last-Minute-Tourist. Paguera hat für jeden genug zu bieten. Der Boulevard ist der Mittelpunkt des kleinen, gemütlichen Ortes an der Südwestküste. Durch die günstige Lage zu Palma und zu allen anderen Orten, besonders durch die neue zentrale Anbindung an das Schnellstraßennetz (Autovia) von Mallorca sind Ausflüge von hier aus ein Muss.
Vielfach liest man auf den Hinweisschildern "Peguera". Das heißt nichts weiter als "Paguera" in Mallorquin und verweist auf die Vergangenheit von Paguera aus der Zeit, als man dort noch vom Pech (schwarze, zähflüssige, teerartige Masse) allein lebte ("Peg" bedeutet in Mallorquin "Pech", wurde zum Abdichten im Schiffbau (Planken, Segel- und Tauwerk) oder für Holzgefäße (Kübel, Fässer) verwendet). Auf dem Gelände der damaligen Pechfabrik steht heute das Hotel "Beverly Playa".
- Palma de Mallorca
- Die aktuell von 420.000 Menschen bewohnte Hauptstadt der Insel gilt mit ihrem geschlossenem Altstadtkern als eine der schösten Metropolen Südeuropas. Dadurch ist Palma de Mallorca Ziel eines jeden Ausflugsprogrammes und ein Muss für einen Besuch. Mittelpunkte sind die Kathedrale "La Seu", das 1230 begonnene Bauwerk im gotischen Stil sowie der zentrale Platz "Placa Major", der "Placa Cort" (Rathausplatz) mit Gebäude im Jugendstil mit überhängendem Balkon und die "Touristen-Olive", der angeblich älteste Olivenbaum Mallorcas. Nicht zu vergessen der "Placa España" mit der in der Nähe befindlichen Markthalle "Mercado Olivar", die Montag-Samstag zum längeren Verweilen einlädt. Für die Damen werden die 306 registrierten Schuhgeschäfte unvergesslich bleiben. Am Mittag, während der "Siesta" laden Restaurants und Cafes zu einer entspannten Mittagspause ein.
- Porto Christo
- Die 1905 von Pedro Caldenthey gefundene Tropfsteinhöhle lockt täglich viele Touristen in die Tiefe der Höhle zum unterirdischen Gebirgssee, auf dem aktuell von einer Gondel aus Töne von Mozart zu hören sind, obwohl das Mozart-Jahr 2006 bereits vorüber ist.
- Sa Calobra
- Die atemberaubende Schluchtenstraße, die sich um den "Puig Major" schlängelt und im Hafen der Sa Calobra ihren Endpunkt nach 14 Kilometern findet. Dort erwartet Sie das "Torrent de Pareis", eine spektakuläre Bucht, die rechts und links von je einem Felsmassiv eingerahmt ist... und nicht zu vergessen der herrliche Blick vom "Krawattenknoten" am Scheitelpunkt der Gebirgsstraße im Tramuntanagebirge (Sierra de Tramuntana).
- Ses Salines und Es Trenc
- Der Südosten der Insel ist noch immer ein bißchen mehr typisch Mallorca, wie es einmal war... Und hier findet man z. B. die Salzsaline "Ses Salines" und den Traumstrand "Es Trenc", Punkte, an denen man das Gefühl hat, nicht auf der Putzfrauen-, Ballermann- oder Teutonengrillinsel zu sein. Bei Betrachtung dieser Landschaft (Land & Leute) ist diese leider weit verbreitete Meinung für Besucher widerlegt. Das türkisblaue Meer hinterlässt bei jedem, der dort war, einen nachhaltigen Eindruck...
...deshalb ist dieser Bereich von Mallorca ein absolutes Hightlight des touristischen Ausflugsprogrammes.
Valldemossa
Das idyllische Bergdorf lockte nicht nur George Sand und Frederic Chopin an, sondern heute unzählig viele Menschen pro Jahr. Im Winter 1938/39 lebten Sand und Chopin in der Karthause ("La Cartuja"), die 1399 erbaut wurde und wie auch heute noch ein Spiegelbild der damaligen Zeit ist. In ihrem Buch "Ein Winter auf Mallorca", das in 36 Sprachen übersetzt worden ist, zog sie frühzeitig ein negatives Resümee über Mallorca und beschrieb sie als neidisch, missgünstig und geldgierig... Ob das so ist, bleibt dahingestellt... Frederic Chopin komponierte in der Zelle Nr. 2 der Karthause die "Regentropfen-Prelude", obwohl er schon schwer von seiner Krankheit gezeichnet war, die durch die Luftfeuchtigkeit, die heute auch noch ein Problem auf Mallorca darstellt, bevor er nach Paris zurückreiste und dort verstarb. Bereits getrennt von George Sand. Die Karthause steht heute noch täglich den Besuchern inklusive einem 15-minütigem Chopin-Konzert zur Besichtigung offen. Beachtenswert sind die Keramikfliesen an jedem einzelnen Haus der Altstadt von Valldemossa, auf der die Schutzpatronin "Catalina Tomas" in unterschiedlichen Versionen abgebildet ist. Weiterhin gibt es noch ein von Michael Douglas ins Leben gerufenes Kino, das unter dem Namen "Costa du Nord" bekannt geworden ist und jetzt wieder in staatlichen spanischen Besitz übergegangen ist.
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